Geht nur hin und grabt mein Grab, denn ich bin des Wanderns müde.
Ernst-Moritz Arndt



Er ist nun frei, und unsere Tränen wünschen ihm Glück.
Goethe



Morgen kommt und Abend wieder / Kommen
immer wieder / Aber niemals du.
Hermann Hesse



Und wenn ein Mensch stirbt, dann stirbt mit ihm
sein erster Schnee und sein erster Kuss
und sein erster Kampf ... all das nimmt er mit sich.
Jewgenij Jewtuschenko



Sagt mir etwas nach. Macht kein großes Wort.
Haltet, was ich liebe, nur an unserm Ort.
P. Maiwald



Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber;
auch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
Rainer Maria Rilke



Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich um zu sterben,
und ihr um weiter zu leben.
Sokrates



Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels
hast Du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes
unter Schatten ein unsichtbares Bild.
Rabindranath Tagore



Man muss verloren haben, um finden zu können.



Wenn ich Abschied nehme, will ich leise gehn,
keine Hand mehr drücken, nimmer rückwärts sehn.



Keiner wird gefragt / wann es ihm recht ist /
Abschied zu nehmen / von Menschen, Gewohnheiten / sich selbst /
irgendwann, plötzlich / heißt es / ihn aushalten, annehmen /
diesen Abschied / diesen Schmerz des Sterbens.



Allein zu sein! Drei Worte, leicht zu sagen,
und doch so schwer, so endlos schwer zu tragen.



Jeder Weg hat ein Ende ...